Ein Festtag

Graham Swift
Ein Festtag

Graham Swift: Ein Festtag

Es ist der 30. März 1924, ein herrlicher Tag wie im Juni und Muttertag. Ein Mann geht nackt durch das sonnenbeschienene Schlafzimmer und eine Frau liegt auf dem Bett, auch sie ist nackt. Die Frau, Jane, hat von ihrer Herrschaft frei bekommen. Am Muttertag dürfen Dienstmädchen ihre Mütter besuchen. Jane aber hat keine Mutter, sie ist als Findelkind aufgewachsen. Seit sieben Jahren haben sie und Paul ein Verhältnis, sie treffen sich jeweils im Verborgenen. Nie zuvor war sie in seinem Haus, aber heute hat sie ihr Fahrrad am Hauptportal abgestellt und ist zu ihm gekommen. Noch am gleichen Tag wird Paul seine Verlobte treffen, und in zwei Wochen wird er sie standesgemäss heiraten. Als er gegangen ist, ahnt Jane nicht, dass bald eine Tragödie geschieht, welche ihr Leben komplett umkrempeln wird.

Elegant und sinnlich erzählt der Autor, wie aus dem Dienstmädchen Jane eine Schriftstellerin wurde, welche am Schluss über ihr reiches Leben sinniert: «Das bedeutet es doch, Schriftstellerin zu sein: Sich dem Stoff des Lebens in die Arme zu werfen».

Veronika Scheuermeier

dtv Verlag, 2017
141 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-423-28110-2

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