Der Fall Arbogast

Thomas Hettche
Der Fall Arbogast

Thomas Hettche: Der Fall Arbogast

Im September 1953 ist Hans Arbogast als Vertreter für Billiardtische mit seinem Auto unterwegs und nimmt eine Anhalterin mit. Sie verbringen ein paar Stunden zusammen, lieben sich, doch plötzlich liegt Marie tot im Gras. Kurz darauf stellt sich Arbogast den Behörden.

Arbogast ist ein unheimlicher und faszinierender Mensch. 15 Jahre verbringt der zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilte Mörder im Zuchthaus. Der Schriftsteller Sarrazin, der Anwalt Klein und die Pathologin Levans erkennen in seinem Fall einen Justizirrtum und können eine Wiederaufnahme des Verfahrens erwirken.

Thomas Hettche lässt uns intensiv an den 50er und 60er Jahren teilhaben. Stimmungsvoll beschreibt er die Nachkriegsjahre und veranschaulicht die Entwicklung der deutschen Justizgeschichte in diesen Jahren.

Der letzte Roman von Thomas Hettche, «Die Pfaueninsel», hat viele Leser begeistert. Im Jahr 2001 ist «Der Fall Arbogast», der auf einem wahren Fall basiert, erstmals erschienen. Nun wurde dieser bei Kiepenheuer & Witsch als Taschenbuch neu aufgelegt.

Susanne Bühler

Kiepenheuer & Witsch, 2017
400 Seiten, broschiert
ISBN 978-3-462-05032-5

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